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Zum Ende der Seite springen Absprachen mit Wettbewerbern - Kartellamt bittet Haribo zur Kasse
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 Absprachen mit Wettbewerbern - Kartellamt bittet Haribo zur Kasse Hannibal Lektor 12.05.2013 10:08

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Hannibal Lektor
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Achtung Absprachen mit Wettbewerbern - Kartellamt bittet Haribo zur Kasse Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Haribo muss eine Millionenbuße zahlen, weil sich der Süßwarenhersteller mit Konkurrenten über Verhandlungen mit großen Einzelhändlern ausgetauscht hat. Als Kronzeuge verschont bleibt die Mars GmbH.





Gegen den Bonner Süßwarenhersteller Haribo hat das Bundeskartellamt ein Bußgeld von 2,4 Millionen Euro wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens verhängt. Das Unternehmen und verantwortliche Mitarbeiter hätten in unzulässiger Weise Informationen mit Wettbewerbern abgesprochen, begründete die Behörde am Mittwoch die Maßnahme. Gegen zwei weitere Markenhersteller von Süßwaren würden die Ermittlungen noch fortgeführt.

Wegen eines Kronzeugenantrags der Mars GmbH im niederrheinischen Viersen waren die Ermittlungen des Kartellamtes 2008 ausgelöst worden. Aufgrund der Anwendung der Bonusregelung blieb Mars von einer Geldbuße verschont.

Bei der Festsetzung des Bußgeldes gegen Haribo sei berücksichtigt worden, dass das Unternehmen bei der Aufklärung des Sachverhaltes mit dem Bundeskartellamt kooperiert habe. Das Verfahren sei so einvernehmlich abgeschlossen worden. In einer Stellungnahme verwies auch Haribo auf die gütliche Einigung. Gegen den Bescheid will das Unternehmen deshalb keinen Einspruch einlegen.


Vier Firmen trafen sich zu informellem Gesprächskreis

"Bestimmte Arten des Informationsaustauschs zwischen Unternehmen sind kartellrechtlich unzulässig", erklärte der Präsident des Bundeskartellamtes Andreas Mundt. Der Wettbewerb werde durch solche Verhaltensweisen beeinträchtigt, auch wenn es sich in diesem Fall nicht um klassische Verstöße wie Preis- oder Gebietsabsprachen handelte.

In den Jahren 2006-2007 hatten sich vier betroffene Unternehmen regelmäßig in einem informellen Gesprächskreis getroffen. Dort wurden nach Angaben des Kartellamtes Informationen über den Verlauf und jeweiligen Stand der Verhandlungen mit verschiedenen großen Einzelhändlern ausgetauscht. Solche Informationen würden von Unternehmen normalerweise aber vertraulich behandelt.


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12.05.2013 10:08
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