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 Copyright-Trolle: US-Richter dreht den Spieß nun um Hannibal Lektor 10.05.2013 10:12
 RE: Copyright-Trolle: US-Richter dreht den Spieß nun um boeni 10.05.2013 10:26

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Hannibal Lektor
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Lampe Copyright-Trolle: US-Richter dreht den Spieß nun um Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Der US-Bezirksrichter Otis Wright hat offenbar genug davon, dass Anwälte das Rechtssystem ausnutzen, um mit Urheberrechtsverletzungen von Internet-Nutzern Geld zu verdienen. Gegen drei Juristen leitete er nun Ermittlungen ein.





Ihre Kanzlei Prenda Law wandte nach Ansicht des Richters besonders perfide Methoden an, um User mit den Mitteln des Rechtssystems auszupressen. Diese wurden jeweils beschuldigt, illegal Pornos aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Wie in solchen Fällen üblich, wurde ihnen eine außergerichtliche Einigung gegen Zahlung einer bestimmten Summe angeboten.

Laut Wright waren die Beträge jeweils so kalkuliert, dass sie knapp unter dem lagen, was es kosten würde, die Abmahnungen durch einen Anwalt abzuwehren. Weiterhin wurde den Betroffenen klargemacht, dass sie öffentlich mit Porno-Downloads in Verbindung gebracht werden, wenn die Fälle vor Gericht gehen, berichtete das US-Magazin Ars Technica.

"Sie haben den Nexus zwischen antiquierten Copyright-Gesetzen, einem lähmenden sozialen Stigma und unbezahlbaren Kosten für die Verteidigung entdeckt", erläuterte der Richter die Methode der beiden Anwälte. "Für die Betroffenen war jeder Widerstand zwecklos." Die Beschuldigten hätten den eigentlichen Sinn des Rechtssystems komplett ausmanövriert.

Laut Wright sei es durchaus gerechtfertigt, wenn Rechteinhaber sich gegen die illegale Verbreitung ihrer Werke zur Wehr setzen. Das sei in diesem Fall aber nicht geschehen. Statt dessen hätten die Anwälte versucht, die Gerichte zu ihren Kampfstationen umzufunktionieren und Dutzende von Betroffenen um ihr Geld zu bringen.

Im Zuge erster Ermittlungen stellt sich die Situation so dar, dass die Beschuldigten selbst eine Reihe von Firmen gegründet haben, deren einzige Aufgabe es ist, Rechte an einzelnen Pornofilmen zu halten, um deren illegale Verbreitung dann juristisch ausnutzen zu können. Auf diese Weise sollen sie bereits einen Millionenbetrag eingenommen haben. Jetzt müssen sie sich selbst wegen Betrugs verantworten.


Quelle

10.05.2013 10:12
boeni boeni ist männlich
Routinier


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Dabei seit: 11.01.2012
Beiträge: 297

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das imperium schlägt zurück
hoffentlich zieht der richter das auch durch
10.05.2013 10:26 boeni ist offline E-Mail an boeni senden Beiträge von boeni suchen Nehmen Sie boeni in Ihre Freundesliste auf
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