SumUp stellt ein neues Bezahlkonzept vor. Ohne das Smartphone aus der Tasche zu holen, begleichen Sie Ihre Rechnungen im Vorbeigehen.
SumUp bietet neuartiges Konzept
Das Kerngeschäft von SumUp besteht darin, Kreditkartenzahlungen über Smartphones und Tablets abzuwickeln. Händler und Gastronomen erhalten ein Lesegerät, das mit einer iOS- oder Android-App kommuniziert. Für Transaktionen erhebt das Unternehmen eine Gebühr von 2,75 Prozent. Jetzt hat das Berliner Start-up eine neue Idee, die es in London vorstellte.
Bezahlung per Smartphone-App
Ein Beispiel für das neue System in der Praxis: Betritt ein SumUp-Nutzer ein Café, sieht der Verkäufer ein Foto des Kunden und ausgewählte Zusatzinformationen ? etwa, ob er den Kaffee mit Milch oder Zucker mag. Möglich macht das eine App, die auf dem Smartphone des Kunden im Hintergrund läuft. Ein Klick auf das Foto schließt den Zahlungsvorgang ab ? vorausgesetzt der Händler hat die Erlaubnis zur Lastschrift.
Bezahlvorgang sekundär
Der Bezahlvorgang rücke dabei in den Hintergrund, sagte Gründer und Geschäftsführer Stefan Jeschonnek der dpa. ?Es geht um ein persönlicheres Einkaufserlebnis und Kundenpflege?. In fünf Jahren, so schätzt er, haben sich solche Konzepte durchgesetzt.
SumUp und PayPal: Ähnliche Pläne
Der Bezahlungs-Dienstleister PayPal arbeitet an einem ähnlichen Modell. Bereits in den kommenden Monaten soll es in den USA an den Start gehen. Europa muss bis 2014 warten. SumUp versucht noch in diesem Jahr die Marktreife zu erreichen.
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