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Zum Ende der Seite springen Kritik an neuem Rundfunkbeitrag 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00
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 Kritik an neuem Rundfunkbeitrag Hannibal Lektor 13.01.2013 12:47

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Hannibal Lektor
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Daumen runter! Kritik an neuem Rundfunkbeitrag Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Zum Jahreswechsel löste der neue Rundfunkbeitrag die alte GEZ-Gebühr ab. Doch Firmen und Verbraucher gehen auf die Barrikaden. Das wichtigste zur Abgabe für ARD, ZDF & Co.:





Dirk Roßmann, Chef der gleichnamigen Drogeriekette platzte als einem der ersten der Kragen: Von bislang knapp 40000 Euro steigt der Rundfunkbeitrag für die Filialkette ab 2013 auf das Fünffache an. Der Unternehmer reichte Klage ein. Auch Autovermieter Sixt und der Einzelhandelsverband denken über juristische Schritte nach. Was die Firmen kritisieren: Unternehmen mit vielen Filialen, wie etwa Handelsketten, würden stärker belastet als Firmen mit wenigen Filialen, selbst, wenn die Mitarbeiterzahl gleich oder geringer ist. Rollt auf den neuen Beitragsservice, den Nachfolger der GEZ eine Klagewelle zu?Denn nicht nur Firmen stöhnen, auch viele Verbraucher, die von der alten GEZ-Gebühr befreit waren, müssen nun zahlen. Das hat sich für Verbraucher geändert:


17,98 Euro Monatspauschale pro Haushalt

Bisher richtete sich die Gebühr nach der Zahl und Art der Geräte: Wer etwa keinen Fernseher hatte, zahlte nur fürs Radio. Jetzt spielt?s keine Rolle mehr, ob und wie viele TV- und Rundfunkgeräte es in der Wohnung gibt: Pro Haushalt gilt pauschal der neue Rundfunkbeitrag von 17,98 Euro monatlich. Das heißt: Für jeden Haushalt gibt?s nur noch einen Beitragszahler. Auch die privaten Autos aller Bewohner sind mit dieser Pauschale abgedeckt.


Abmeldungen nur schriftlich

Wer bislang bereits GEZ-Gebühren zahlte, merkt nichts: Das Konto wird einfach umgestellt. Leben mehrere Beitragszahler in einer Wohnung, müssen sie sich einigen, wer sich abmeldet. Dazu genügt ein Schreiben mit Teilnehmernummer an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio, 50656 Köln.


Familien sparen, Lauben sind beitragsfrei

Familien, in denen erwachsene Kinder mit eigenem Einkommen leben, sowie Wohngemeinschaften zahlen 17,98 Euro pro Monat. Egal, wie viele Menschen im Haushalt leben. Für die Zweitwohnung oder eine privat genutzte Ferienwohnung müssen jeweils zusätzlich 17,98 Euro pro Monat gezahlt werden. Gut haben?s dagegen Laubenpieper: Solange die Laube nicht zum Wohnen genutzt wird, ist sie beitragsfrei, ebenso wie Zimmer in Internaten oder Kasernen.


Befreiung auf Antrag

Wenn Sie derzeit etwa Sozialhilfe oder Ausbildungsförderung erhalten, können Sie eine Befreiung oder Ermäßigung beantragen. Weitere Infos dazu gibt?s auf Rundfunkbeitrag.de. Behinderte, die bislang von der Rundfunkgebühr befreit waren, werden automatisch auf den ermäßigten Beitrag von 5,99 Euro pro Monat umgestellt. Nur Taubblinde und Bewohner von Pflegeheimen zahlen nichts.


Großer Datenabgleich

Damit niemand durchs Netz schlüpft, findet am 3. März 2013 ein großer Datenabgleich mit den Meldeämtern statt. Der Beitragsservice hofft, dabei mindestens 849 000 Schwarzseher aufzuspüren. Wer den Öffentlich-Rechtlichen den Beitrag länger als sechs Monate verweigert, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann gepfändet werden.

Verbraucher, die den Rundfunkbeitrag nicht zahlen wollen, können übrigens auch vor dem zuständigen Verwaltungsgericht klagen. Das geht ohne Anwalt, kostet aber 75 Euro Gerichtskosten. Die Aussicht auf Erfolg ist allerdings ungewiss.


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13.01.2013 12:47
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