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RTL-Gruppe steigt aus Antennenfernsehen aus      |
Jogy unregistriert
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RTL-Gruppe steigt aus Antennenfernsehen aus |
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Millionen Zuschauer von RTL, Vox, RTL2 und Super RTL gucken demnächst in die Röhre - zumindest, wenn sie über DVB-T empfangen: Die RTL-Gruppe verkündete den Ausstieg aus dem terrestrischen Fernsehen. Die Sender der RTL-Mediengruppe werden künftig nicht mehr über Antenne zu empfangen sein. Das Unternehmen begründete den Ausstieg aus dem digitalen Antennenfernsehen DVB-T mit dem Fehlen eines ökonomisch tragfähigen Geschäftsmodells. Zudem vermisst die Sender sichere Rahmenbedingungen: "Ein durch Bund und Länder gemeinsam garantierter stabiler Verbleib der terrestrischen Frequenzen im Verfügungsbereich des Rundfunks auch über das Jahr 2020 hinaus, der das erforderliche Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich allein für die Mediengruppe RTL Deutschland rechtfertigt, ist nicht erkennbar", sagte Marc Schröder, Mitglied der Geschäftsführung des Medienunternehmens.
Vermutlich werden bereits ab Juni im Großraum München RTL, RTL2, Vox und Super RTL abgeknipst. Im Rest des Landes laufen die Verträge noch etwas länger, doch auch hier ist wohl am 31. Dezember 2014 endgültig Schluss. Die genannten Sender werden dann künftig ausschließlich über Kabel, Internet und per Satellit empfangbar sein.
Trotz des Ausstiegs aus dem Antennenfernsehen bleibt RTL aber ein Vollprogramm im medienrechtlichen Sinne. Das heißt: Der Sender wird auch weiterhin Programmfenster für unabhängige Dritte zur Verfügung stellen. Das bestätigte ein Sprecher auf Anfrage von stern.de. Bislang besetzt diese Nischen die Gesellschaft dctp , an der der Filmemacher Alexander Kluge Anteile besitzt.
Astronomisch hohe Verbreitungskosten
Deutschlandweit empfangen schätzungsweise vier Millionen Haushalte ihr Fernsehprogramm über DVB-T. Die meisten davon liegen allerdings in Ballungsräumen, wo zum Teil mehr als 20 Prozent das digitale Antennenfernsehen nutzen. In Berlin nutzen DVB-T sogar 22 Prozent. Das klingt viel, auf das ganze Land betrachtet liegt der Marktanteil der zur RTL-Gruppe gehörenden Sender nur bei 4,2 Prozent.
Anders ausgedrückt: 95,8 Prozent der Zuschauer kommen auf anderem Wege zu den Sendern. Der Verlust wäre also verkraftbar, zumal die Verbreitungskosten für den Antennenempfang um ein Vielfaches höher sind als als beim Kabelfernsehen. RTL selbst spricht von 30 Mal so hohen Kosten wie bei der Satellitenübertragung. In den kommenden Jahren würden "Investitionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich" anfallen, so ein Unternehmenssprecher auf Anfrage.
Ist das nun der Anfang vom Ende für DVB-T? Konkurrent ProSiebenSat.1 hat bislang noch keine Entscheidung getroffen, ob sie nachziehen wird: "Für uns sind derzeit alle Optionen offen, sowohl der Ausstieg aus der terrestrischen Verbreitung als auch die Verlangerung von DVB-T 1 sowie die Einfuhrung von DVB-T 2", heißt es in einer Stellungnahme des Medienkonzerns.
von hier : http://www.stern.de/kultur/tv/dvb-t-rtl-...us-1956140.html
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28.01.2013 19:23 |
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Hannibal Lektor unregistriert
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Ach das stört mich nicht weiter, da ich hier eh kein DVBT empfange. Ich sitze hier irgendwie in einem Loch, wo es so Etwas nicht gibt. Daher, macht ruhig aus den Quatsch.
Vielen Dank für die Info.
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29.01.2013 08:51 |
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Jogy unregistriert
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Was ist aber mit den TV nutzern die sich kein Sat oder Kabel leisten können.Die sollen dan verzichten nur weil das Geld nicht reicht . Denkt auch an diese Menschen.
Ich finde es Scheiße das die das vorhaben, ich nutze zum beispiel DVBT wenn ich unterwegs bin also mobil und bin damit zufrieden. Man hatt ja nicht immer eine Satanlage dabei oder Kabelanschluß.

Gruß jogy
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29.01.2013 17:15 |
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Apfelwein
Tripel-As


Dabei seit: 11.01.2012
Beiträge: 225
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In meiner Jugend hat es auch nur Erstes und Zweites Fernsehen gegeben.
Der Rest ist doch eh nur Gagel!
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29.01.2013 19:23 |
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