Allein im vierten Quartal 2012 verbuchte das Unternehmen 473 Millionen US-Dollar Verlust
AMD hat die Quartals- und Jahresergebnisse für 2012 veröffentlicht. Dabei musste das Unternehmen deutliche Umsatzeinbrüche und Verluste bekannt geben.
Der Prozessorhersteller verbuchte für das vierte Quartal 2012 einen Umsatz von 1,16 Milliarden US-Dollar und musste damit einen Rückkang von 32 Prozent gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahrs (1,69 Mrd. US-$) hinnehmen. Auch der Nettoverlust des vierten Quartals nahm deutlich zu: Waren es im letzten Jahr noch 177 Millionen US-Dollar, so sind es jetzt 473 Millionen US-Dollar, was einen Anstieg von 267 Prozent bedeutet.
Auch der Jahresabschluss für 2012 sieht nicht wirklich rosig aus: Gegenüber 2011 sank der Umsatz von 6,57 auf 5,42 Milliarden US-Dollar, also um 17 Prozent. Aus einem Nettogewinn 491 Millionen US-Dollar wurde so ein Nettoverlust von 1,18 Milliarden US-Dollar.
AMDs CEO Rory Read versprach, dass der Konzern "die Weiterentwicklung des Operating Models und die Diversifizierung des Produktportfolio in einer sich ändernden PC-Landschaft fortsetzt", und fügte hinzu, dass Innovation der Kern des Langzeitwachstums von AMD sei. Der Prozessorhersteller wolle in "ultra low power client devices", "semi-custom SoCs" und "dense servers" investieren und verprach "wegweisende APUs" für das Jahr 2013.
Als PC-Gamer kann man sich aber bei dieser Auflistung schon fragen, warum er dabei über GPUs und Grafikkarten gar kein Wort verliert.
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