Hallo guest, das Applekraut-Team würde sich über etwas Unterstützung von dir freuen.
Applekraut » Offtopic Ecke » Plauder Ecke » Amazon-Doku: ARD hat Vorwürfe teilweise fingiert » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Amazon-Doku: ARD hat Vorwürfe teilweise fingiert
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Hannibal Lektor
unregistriert
Lampe Amazon-Doku: ARD hat Vorwürfe teilweise fingiert Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Jene ARD-Reportage, die vor einigen Wochen skandalöse Missstände beim Versandhändler Amazon aufgedeckt haben will, dürfte teilweise erfunden gewesen sein. Ein beteiligtes Unternehmen hat eine einstweilige Verfügung gegen die ARD erwirkt.





Wie die Branchenseite 'Meedia' berichtet, hat sich das Job-Touristikunternehmen CoCo vor Gericht gegen die von der ARD erhobenen Vorwürfe gewehrt und eine einstweilige Verfügung erwirkt. Genauer gesagt geht es um den Hessischen Rundfunk, der für den Bericht mit dem Titel "Ausgeliefert" verantwortlich war. Die ARD darf den Film in der derzeitigen Form nicht mehr im Rahmen der Mediathek zeigen.

Die Macher der Reportage, die angebliche Missstände bei Leiharbeitern des Online-Versandhausriesen angeprangert hat, hatten behauptet, dass das angemietete Personal in "heruntergekommen" Quartieren untergebracht gewesen sei und Vorwürfe hinsichtlich des Speiseraumes im Keller der von CoCo gemanagten Unterkünfte bzw. eines Restaurants erhoben.

Dort, gezeigt wurde das in einer angeblichen E-Mail, würden Menschen "abgefüttert wie die Schweine", hieß es. Eine Behauptung, der CoCo von Anfang an widersprochen hat und nun vor Gericht zunächst Recht bekam. Der besagte Speiseraum existiere gar nicht, so das Unternehmen: "Das ist schlicht eine Erfindung der ARD-Journalisten, gegen die wir auch juristisch vorgehen."

Der HR hat bereits vor der Gerichtsentscheidung bestätigt und eingestanden, dass der strittige Screenshot der E-Mail "fingiert" gewesen sei. Zudem musste der Hessische Rundfunk über seine Rechtsabteilung zugeben, dass auch eine im Film porträtierte polnische Leiharbeiterin namens Agnieszka Lewandowska "niemals als Leiharbeiterin bei Amazon beschäftigt war."

Nach der Reportage Mitte Februar hatte Amazon dem Touristikunternehmen CoCo gekündigt, wie sich nun herausstellt, offenbar zu Unrecht. Der HR kann gegen die Entscheidung des Landgerichts Hamburg Rechtsmittel einlegen.


Quelle

12.04.2013 09:02
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Applekraut » Offtopic Ecke » Plauder Ecke » Amazon-Doku: ARD hat Vorwürfe teilweise fingiert

Links zu befreundeten Seiten

Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.5, entwickelt von WoltLab GmbH

Grafik-Design 2006 by Igel www.applekraut.de.vu